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Erdbeben

 

Die „vergessenen“ Erdbeben

vom Jänner 1792 bei Gmünd in Kärnten

Vor 221 Jahren ereignete sich bei Gmünd in Kärnten eine Serie stärkerer Erdbeben. Diese Erdstöße scheinen bisher noch in keinem der mir zugänglichen/bekannten österreichischen Erdbebenkataloge auf. Mit dem folgenden Bericht möchte ich dazu beitragen, dieses Ereignis vor dem Vergessen zu bewahren.

 

Zwischen dem 9. und 27. Jänner 1792 wurde die Gegend um Gmünd in Kärnten von einer Erdbebenserie erschüttert. Insgesamt verspürte man während dieser 19 Tage mehr als 30 Beben. Die heftigsten Stöße wurden am 9. 1. 1792 um ca. 21.30 Uhr und am 10. 1. 1792 um ca. 02.00 Uhr verzeichnet. Von den zahlreichen Nachbeben war wohl jenes vom 14. 1. 1792 am stärksten. Ob es sich bei den beiden unmittelbar hintereinander folgenden Erschütterungen am 9. Jänner um Vorbeben handelte und das Hauptbeben erst rund 4 ½ Stunden später (am 10. Jänner) erfolgte, ist noch zu klären. Das Epizentrum dürfte sich im nördlichen Liesertal – vermutlich in der Umgebung von Gmünd - befunden haben.

 

Abb. 1: Gmünd in Kärnten - Blick von der Alten Burg Richtung Süden. Foto: W. Egger

 

Laut Einschätzung zweier renommierter österreichischer Erdbebenexperten lag die Intensität der stärksten Erdstöße im Epizentralbereich wahrscheinlich zwischen den Stufen 6 und 7 (gemäß der zwölfteiligen „Europäischen Makroseismischen Skala - EMS-98“ – einer Weiterentwicklung der bekannten „Mercalli-Sieberg-Skala“). Die Kurzfassung der gesamte Skala finden Sie unter: http://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik/erdbeben/lehrmaterialien/faqs-zu-erdbeben/intensitat

 

Abb. 2: Beispiel für ein Seismogramm (grafische Aufzeichnung von Erdbebenwellen). Foto: W. Egger

 

In der Kurzform der „EMS-98“ werden die maximalen Wirkungen der Stufen 6 und 7 wie folgt beschrieben:

 

Stufe VI (= Grad 6) - leichte Gebäudeschäden. Viele Personen erschrecken und flüchten ins Freie. Einige Gegenstände fallen um. An vielen Häusern, vornehmlich in schlechterem Zustand, entstehen leichte Schäden wie feine Mauerrisse und das Abfallen von z. B. kleinen Verputzteilen.

 

Stufe VII (= Grad 7) – Gebäudeschäden. Die meisten Personen erschrecken und flüchten ins Freie. Möbel werden verschoben. Gegenstände fallen in großen Mengen aus Regalen. An vielen Häusern solider Bauart treten mäßige Schäden auf (kleine Mauerrisse, Abfall von Putz, Herabfallen von Schornsteinteilen). Vornehmlich Gebäude in schlechterem Zustand zeigen größere Mauerrisse und Einsturz von Zwischenwänden.

 

Damit sollte dieses Ereignis eigentlich Aufnahme in die österreichischen Starkbebenlisten („Liste stärkerer Erdbeben in Österreich“ bzw. „Österreichische Starkbeben mit Intensität ab Grad 7“) finden! Dort sind derzeit 34 bzw. 32 Starkbeben für den Zeitraum zwischen 1201 und 1976 verzeichnet. Davon betreffen – je nach Sichtweise – drei bis sieben unmittelbar das Bundesland Kärnten. Ich bin schon gespannt, ob und wann die von Seiten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) angedeutete Untersuchung der 1792er-Erdbebenserie stattfinden wird.

 

Bisher konnte ich acht Hinweise/Berichte darüber sammeln. Sie sind im Anhang zu finden. Zuvor will ich noch kurz auf die Frage eingehen, warum diese Erdbebenserie nicht in gebührender Weise überliefert wurde - ja sogar in Vergessenheit geriet? Der Grund dafür ist schnell genannt.

 

Nur ein Monat nach den Erdbeben ereignete sich „der große Stadtbrand von Gmünd“. Dieses verheerende Feuer zerstörte am 12. Februar 1792 fast die ganze Stadt und richtete selbst am Schloss und an den Kirchen enorme Schäden an. Möglicherweise besteht zwischen den Erdbeben und dem Stadtbrand sogar ein (in)direkter Zusammenhang. Es könnte durchaus sein, dass nicht erkannte oder noch nicht beseitigte Bauschäden am Gebäude, in dem der Brand ausbrach (Herd, Kamin, …) die Unglücksursache waren. Jedenfalls müssen die Folgen der Brandkatastrophe so gravierend gewesen sein, dass sie das vorangegangene Erdbebengeschehen fast völlig überlagerten.

 

Abb. 3: Gmünd in Kärnten - Blick von der Kirchgasse zur Alten Burg. Foto: W. Egger

 

Übrigens: Sollte jemand noch weitere Hinweise/Nachrichten zur erwähnten Erdbebenserie kennen, dann bitte ich höflich um eine entsprechende Mitteilung.

 

Nun zu den mir bisher vorliegenden Hinweisen/Berichten:

 

Anhang 1:

Einem Bericht des damaligen Gmünder Landrichters LAUFENSTEINER ist zu entnehmen:

09.01.1792 „..., um 10 Uhr in der Nacht, gab es in Gmünd einige schwere Erdstöße. Im Zeitraum der folgenden 24 Stunden erfolgten abermals weitere zwölf, von denen zwei von besonderer Heftigkeit waren. Bauschäden traten auf, einige Häuser hatten bedeutende Sprünge aufzuweisen. In den folgenden vier Wochen gab es noch weitere Erschütterungen. Viele Leute waren so verängstigt, daß sie ihre Häuser verließen und in die Stallungen umsiedelten.“

SCHMID J., 1964: Vorwort des Verfassers. – In: Aus dem Volksleben im Lieser- und Maltatal – eine landgerichtliche Schau, S. 9 – 12. Klagenfurt.

 

Abb. 4: Gmünd in Kärnten - Blick zur Stadtpfarrkirche. Foto: W. Egger

 

Anhang 2:

In einem Brief vom 21. Feber 1792 gibt Hieronymus Maria Laterano, Graf zu Lodrone als Fideikommissbesitzer der Herrschaft und Stadt Gmünd, seiner Sorge um die Stadt Gmünd nach dem großen Stadtbrand vom 12. Februar Ausdruck. Erwähnt werden in dem Schreiben aber auch Schäden durch das ein Monat zuvor stattgefundene Erdbeben:
„Burg Gmünd den 21. Feber 1792

….. Nun heutte habe alles untersucht und gefunden, daß alle sechs Häuser, die Fedeikommiß seyn, (darunter auch der Stall ist), in Grund und Boden zusammengebrennt sind mit Ausnahme der Gewöllber darunter aber viele ganz ruiniert sind, auch von dem Erdbeben ruiniert wurden. …..“

Aus: Stadtnachrichten Nr. 1/April 2010, Gmünd in Kärnten. Anton FRITZ: Aus Gmünds vergangenen Tagen – 400 Jahre Stadtschloss zu Gmünd

 

Abb. 5: Gmünd in Kärnten - Blick von der Alten Burg zum Schloss Lodron. Foto: W. Egger

 

Anhang 3:

„(9. – 10. Jänner 1792.)

Heftiges Erdbeben in Kärnten, zumal in Gmünd, das wahrscheinlich auch in Obersteier fühlbar war. (Quelle 11.)

11.) 9. und 10. Jänner 1792.

Die ‚Grätzer Zeitung‘ berichtet in Nr. 21 vom 25. Jänner 1792, sowie in Nr. 33 vom 8. Februar 1792 ausführlich über die heftigen Wirkungen dieses Bebens in Kärnten, führt aber keine Wahrnehmung aus Steiermark an. In Hoefers ‚Monographie der Erdbeben Kärntens‘ findet sich keine Nachricht über diese Erschütterung.“

 Aus: Erdbeben in Steiermark vom Jahre 1750 bis 1870. Von R. Hoernes. In: Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark

 

Anhang 4:

„(9./10. Jänner 1792).

Heftiges Erdbeben in Kärnten, zumal in Gmünd, das wahrscheinlich auch in Obersteier fühlbar war (Quellen 79).“

Österreichische Akademie der Wissenschaften. Erdbebencommission. 1901 (od. 1902?)

 

 

Anhang 5:

„….. verdienen noch folgende Nachrichten aus den politischen Zeitungen hier eine Stelle.

‚Im vorigen Monat hat die Stadt Gmünd in Obenkärnthen, und die umliegende Gegend starke Erderschütterungen erfahren. Am 9. Januar Abends um 7 Uhr legte sich plötzlich ein heftiger Sturmwind, der 2 Tage nacheinander angehalten hatte. Um halb zehn Uhr erfolgte bei gänzlicher Windstille ein gewaltiger Erdstoß, und in wenigen Augenblicken ein zweiter, so daß die Schlafenden in den Betten stark in die Höhe geworfen wurden. Nach einer viertel Stunde erfolgte wieder ein schwächrer und dann wechselweise alle halbe, oder drei viertel Stunden bald ein stärkerer bald ein schwächerer Stoß, bis 2 Uhr Morgens, da ein so heftiger Stoß geschah, daß er alles nicht befestigte umwarf, fürchterlich in den Bergen ertönte, und Steine, und Felsenstücke los rieß. So dauerte es 9 Tage und Nächte fort, während denen man mehr als zwanzig Erdstöße zählte; Sie machten Sprünge in den Gebäuden, und stürzten Oefen ein. Der Stoß am 14. Januar aber war der heftigste unter allen, der vorzüglich in Gmünd, Puach, Eisentratten, Nörning und Sommereg wütete. Die Richtung schien von Westen nach Osten zu gehen. Seit 1692, wo die meisten Gebäude große Spalten bekamen, waren hier mehrere Erdbeben und das letzte im Jahre 1786, aber keines so anhaltend. …..

..... In der Nacht auf den 9ten flüchteten sich die Einwohner bei grimmiger Kälte, nachdem allenthalben Feuerwachen aufgestellt waren. Den 26. Januar ward daselbst zu Mittag um 2 Uhr wieder ein Erdstoß, den 27. um 9 Uhr Abends ein stärkerer, und um 11 Uhr ein etwas schwächerer bemerkt. …..

Prof. Jungnitz“

Aus: Schlesische Provinzialblätter. Herausgegeben von Streit und Zimmermann. Fünfzehnter Band. Januar bis Junius 1792. Breslau, bey Wilhelm Gottlieb Korn, 1792.  Seite 359 – 360

Anmerkung 1: Bei den zusätzlich zu Gmünd und Eisentratten genannten Ortsnamen sind wahrscheinlich gemeint: Puach = Unter-/Oberbuch bei Gmünd, Nörning = Vorder-/Innernöring bei Eisentratten, Sommereg = Sommeregg bei Treffling. Mit „1692“ ist wohl das Starkbeben im Jahre 1690 gemeint!

Anmerkung 2: Prof. Anton Lorenz Jungnitz (1764 – 1831), Errichter der Breslauer Sternwarte, Archivar des Leopoldinischen Archivs, einer der herausragenden Köpfe der Universität Breslau (RABE, 1999, S. 318)

Anmerkung 3: Mit den „Nachrichten aus den politischen Zeitungen“ sind höchstwahrscheinlich die Artikel vom 25.01. und 08.02.1792 in der „Grätzer Zeitung“ (= „Grazer Zeitung“) gemeint!

 

Abb. 6: Gmünd in Kärnten - Blick in eine Seitengasse. Foto: W. Egger

 

Anhang 6:
„Naturereigniß.

Im Katschthal in Oberkärnten war die Nacht vom 9. zum 10. Jäner (eben als das Barometer zu Grätz so tief sank) eine schaudervolle Nacht. Um 9 Uhr brauste der schon ehe durch einige Tage gedauerte Wind gleich dem fürchterlichen Gießbache. Leute, die ihre Hütten nahe an den Bächen hatten, glaubten diese Bäche in ihre Wohnungen eindringen zu hören. Endlich kam ein so heftiger Erdstoß, daß er Stühle und Betten zu heben schiene, alles nicht befestigte umwarf, und dadurch fürchterliches Geklirre verursachte. Um 2 und 4 Uhr wurden diese Stösse wiederholt, und der dritte war nur sehr leicht. Jene die näher an der verfallenen Schwefel- und Arsenikgrube wohnen, verspürten diese Stösse heftiger. Welche Folgen diese fürchterliche Naturereigniß wird nach sich gezogen haben, werden wir erfahren.“

Aus: Grätzer Zeitung Nr. 21 vom 25. Jänner 1792

 

 Anhang 7:
„Nachtrag zu den Erdbeben in Oberkärnten.

Stadt Gemünd in Oberkärnten dem 18. Jäner. Die Nacht vom 9. bis zum 10. dieses war schreckbar in der Erwartung. Auf einmal legten sich um 7 Uhr Abends die zwey Tage durch anhaltende Sturmwinde, welche überhaupt diesen Winter hindurch bei uns häufiger und stärker, als jemals waren. Um halb 10 Uhr Nachts erfolgte bei gänzlicher Windstille ein gewaltiger Erdstoß, und in wenigen Augenblicken ein Zweyter so stark, daß er die Schlafenden im Bette hoch aufprellte. Nach einer Viertelstunde erfolgte wieder ein geringerer, und dann wechselweise alle halbe oder dreyviertelstunde bald ein stärkerer bald schwächer bis 2 Uhr Morgens. Da kam aber ein so heftiger Stoß, daß er alles Nichtbefestigte umwarf, fürchterlich in den höchsten Bergen ertönte, und Stein und Felsen losriß; darauf folgten alle Stunden bis späterhin schwächere bis 8 Uhr. Um 3 und 4 Uhr Nachmittags verspührte man solche wieder, und so durch 9 Tage und Nächte zwey bis dreymal, worunter der vom 14. ein sehr gewaltiger war. Folglich hatten wir in 9 Tagen bei etlich 20 Erschütterungen auszustehen. Sie waren augenblicklich und im felsigten Grunde heftiger, machten Klüfte in Gebäuden, und stürzten einige Oefen ein. Der Stoß schien von Westen gegen Osten zu kommen. Auf der Möllbrücke, im Pfleggerichte Stall verspürte man nichts, in Spital wenig, im Katschthale mehr; aber am heftigsten in Gemünd, Puech, Eisentratten, Nöring und Sommereck. Der Zug gieng Reichenau und Kleinkirchheim zu. Es waren seit 1692, (also gerade vor 100 Jahren) wo die meisten Gebäude grosse Spaltungen bekamen, mehrere Erdbeben, und das letzte im Jahr 1776, aber keines so anhaltend. Am 10. sank der Barometer aufs tiefste herunter. Morgens hatten wir sehr grosse Kälte, und so Abends, Mittags aber schmolz das Eis von der Sonnenhitze, und wir hatten zwey Tage hindurch einen warmen Meerfauchwind. – Dem Bauer war dies Ding wunderlich; einige davon, die nichts weniger als an Erdbeben dachten, hielten es für Gespenster; andere glaubten, es wäre der jüngste Tag, oder es bräche ein Schelmgesinde ein. Dieses glaubte auch ein Herr Kurat im Liserthale, der in der Meinung, daß Räuber durch den Dachstuhl eingebrochen wären, wie ein Herkules mit seinem benagelten Holzkolben und einer Fackel darauf losgieng, mitten im Sturme aber den neunten Stoß – das Facit gewahr wurde. Die Inwohner flüchteten sich am 9. Nachts bei grimmiger Kälte, nachdem man allenthalben Feuerwachen ausstellte, in Mayerhöfe und hölzerne Keuschen, und suchten in Viehtrögen ihre Liegerstätte. Den 26. d. erlitten wir um 2 Uhr Mittag wiederum einen Erdstoß; am 27. um 9 Uhr Nachts einen stärkeren, und um 11 Uhr wieder einen etwas minderen Erdstoß.“

Aus: Grätzer Zeitung Nr. 33 vom 8. Februar 1792

 

Abb. 7: Gmünd in Kärnten - Blick von der Alten Burg Richtung Stadtpfarrkirche und Stadtturm. Foto: W. Egger

 

Anhang 8:

Öffentliche Vorlesung von Universitätsprofessor Leopold Alois Hoffmann am 27.02.1792 (9 bis 10 Uhr) an der Universität Wien (Collegium):
„…..

Die Vorlesung ging weither – bis durch den Professor eine wohlgerathene Beschreibung des Unglückes der kürzlich in Kärnten durch Erdbeben und Feuerbrunst zugrund gerichteten Staadt N.N. zum Muster eines für Theilnahme, und gerechten Belehrung des Factums angeführet wurde. …..

Wien 27. Febr. 792.“

Aus: Gaál Bernadett. Leopold Alois Hoffmann életrajza 1792-böl. Seite 273 - 284. Internet 2012.

Anmerkung 1:
Bei „N.N.“ kann es sich wohl nur eindeutig um Gmünd in Kärnten gehandelt haben!
PS: Vielleicht ist die „wohlgerathene Beschreibung des Unglücks“ noch irgendwo vorhanden?
Anmerkung 2:
Zu Leopold Alois Hoffmann (aus Internet-Quellen):
Er wurde 1790 von Leopold II. zum Professor der deutschen Sprache, Praktische Rhetorik und Geschäftsstil an der Universität Wien mitsamt dem Titel eines k.k.-Rats ernannt. Nach dem plötzlichen Tod Leopolds II. am 01. März 1792 wurde er unter Kaiser Franz II. noch im Jahre 1792 seines Amtes enthoben und in den Ruhestand versetzt.

 

Umfassende Informationen zum Thema Erdbeben - u.a. auch ein Live-Seismogramm - finden Sie übrigens auf der Homepage der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG):

http://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik/erdbeben

 

Verfasser: Walter EGGER, Hühnersberg 12/2, 9811 Lendorf; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!