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Holzbienen

 

Holzbienen (Xylocopa)

 

Bisherige Nachweise dieser

 

seltenen Wildbienen im

 

Bezirk Spittal an der Drau,

 

Kärnten

 

+ Nachtrag vom 25.01.2020

+ Nachtrag vom 25.03.2020

+ Nachtrag vom 15.08.2020

 

Die Gattung der Holzbienen (Xylocopa) zählt zur großen Familie der „Echten Bienen“ (Apidae). In Österreich bzw. in Kärnten wurden bisher nur drei Holzbienen-Arten nachgewiesen. Sie haben ein hummelartiges Aussehen und sind mehr oder weniger schwarz bis (blau)violett gefärbt. Auch die dunklen Flügel weisen meist einen bläulichen bis violetten Schimmer auf (siehe Abb. 1). Die einzeln lebenden Holzbienen sind schnelle und gewandte Fliegerinnen, verhalten sich aber nicht angriffslustig/aggressiv. Anfassen sollte man sie allerdings nicht, da ein Stich der Weibchen recht schmerzhaft sein soll. Holzbienen ernähren sich von Nektar und Pollen. Ihre Nistgänge legen sie bevorzugt in morschem Totholz oder in markhaltigen Stängeln an.

 

 
Abb. 1: Das typische Aussehen einer Holzbiene. Hier ein Weibchen von Xylocopa violacea. Foto: W. EGGER

 

Sie fliegen bei uns nur in einer Generation pro Jahr. Die Überwinterung dauert je nach Witterungsverlauf von September/Oktober bis März/April. Holzbienen bevorzugen trockenwarme Lebensräume bis ca. 800 m Seehöhe. Durch die derzeitige Klimaänderung (Erwärmung) ist sehr wahrscheinlich eine Ausbreitung dieser Wildbienengruppe zu erwarten und so dürfte es auch in Oberkärnten zukünftig vermehrt zu Sichtungen kommen.

 

Die folgenden drei Arten konnten bisher in Kärnten nachgewiesen werden:

Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea). 20 – 23 mm Körperlänge. Sie wird manchmal auch als Blaue, Schwarze oder Große Holzbiene bezeichnet.

Schwarzfühler-Holzbiene (Xylocopa valga). 20 – 28 mm Körperlänge. Gelegentlich wird sie auch „Östliche Holzbiene“ genannt.

Kleine Holzbiene (Xylocopa iris). 14 – 16 mm Körperlänge. Von dieser Art sind mir in Oberkärnten noch keine Belege bekannt.

 

Achtung: Nicht jede schwarz gefärbte Biene ist gleich eine Holzbiene! Es gibt einige weitere Wildbienenarten, die ebenfalls eine sehr dunkle Färbung aufweisen. Diese sind zumeist aber deutlich kleiner als die Holzbienen. Als Beispiel dient hier eine bei Penk (Gemeinde Reißeck) fotografierte, aber leider noch nicht bestimmte Biene (siehe Abb. 2).

 

 

Abb. 2: Schwarz gefärbte Wildbienenart aus Penk im Mölltal vom 02.06.2005. Foto: W. EGGER

 

Unter dem Stichwort „Holzbienen“ finden Sie im Internet zahlreiche Informationen. Über die Holzbienen Kärntens hat Herr Univ.-Prof. Dr. Wolfgang SCHEDL 2007 und 2018 je einen Artikel veröffentlicht:

https://www.zobodat.at/pdf/CAR_197_117_0299-0306.pdf

https://www.zobodat.at/pdf/LBB_0050_1_0717-0721.pdf

 

Während es in Unterkärnten (bis in den Raum Villach) schon relativ viele Nachweise von Holzbienen gibt, waren diese Tierchen in Oberkärnten bisher nur selten anzutreffen.

Hier die inzwischen bekannt gewordenen Funde im Bezirk Spittal:

- Im April 2004 gelang der Fund eines Weibchens der "Blauschwarzen Holzbiene" in Spittal/Drau. Das Belegexemplar befindet sich im Landesmuseum für Kärnten und wurde durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Wolfgang SCHEDL bestimmt.

 

- Ein weiteres Weibchen dieser Art wurde am 07.09.2006 im Stadtgebiet von Spittal/Drau auf 560 m Seehöhe angetroffen. Herr Stefan PETUTSCHNIG entdeckte auf einem im Freien befindlichen hölzernen Schalungselement des Krankenhauszubaus die tote Holzbiene und gab sie an mich weiter (siehe Abb. 3 bis 5). Ich schickte den Beleg an Herrn Dr. Wolfgang SCHEDL, der die exakte Bestimmung vornahm und mir anschließend das Tier genadelt und etikettiert wieder zurücksandte (siehe Abb. 6).

 

 

Abb. 3 und 4: Ober- und Unterseite der toten Holzbiene. Beide Fotos: W. EGGER

 

 

Abb. 5 und 6: Der Fund gelang auf der Baustelle des Krankenhauszubaus in Spittal. Das Xylocopa violacea-Weibchen perfekt genadelt und etikettiert in einer Plastikbox. Beide Fotos: W. EGGER

 

- Einen jahreszeitlich ungewöhnlich frühen Nachweis einer "Blauschwarzen Holzbiene" erbrachte Frau Elisabeth OBERHUBER in Mühldorf (Mölltal) am 26.02.2019. Der Fund glückte ihr auf der Südseite eines Mehrfamilienwohnhauses im Freien (unter einer Überdachung) auf 590 m Seehöhe. Auf den von Frau OBERHUBER angefertigten Fotos ist ein Männchen auf einem blühenden Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) beim „Nektarraub“ zu sehen (siehe Abb. 7 bis 8). Von „Nektarraub“ (der 1967 erstmals von Dr. SCHEDL in Innsbruck beschrieben wurde) spricht man, wenn die Blütenröhre durch die Mundwerkzeuge der Holzbiene seitlich geöffnet und anschließend der Nektar herausgesaugt wird. Bei dieser Vorgangsweise kommt es jedoch nicht zur Bestäubung der Blüten.

 

 

Abb. 7 und 8: Ein Männchen von Xylocopa violacea auf Winterjasmin beim „Nektarraub“.

Beide Fotos: © Elisabeth OBERHUBER

 

- Am 11.07.2006 wurde in Oberkolbnitz (Mölltal) auf 630 m Seehöhe von Herrn Emil SCHEIFLINGER eine Holzbiene beobachtet und fotografiert. Anhand des Farbfotos gelang Herrn Pfarrer P. Andreas Werner EBMER die Bestimmung eines Weibchens der "Schwarzfühler-Holzbiene" (siehe Abb. 9). Diese Bestimmung mit Hilfe eines Fotos ist sehr bemerkenswert, weil der Literatur zu entnehmen ist, dass sich die Weibchen von „X. violacea“ und „X. valga“ am Foto nicht/kaum unterscheiden lassen.

 

 

Abb. 9: Die Holzbiene von Oberkolbnitz. Foto: © Emil SCHEIFLINGER

 

Zwei weitere Nachweise mittels Fotos konnten nicht einer bestimmten Art zugeordnet werden. Es handelt sich bei ihnen somit entweder um Xylocopa violacea oder um Xylocopa valga. Auf Grund der Größenangaben kommt Xylocopa iris wohl eher nicht in Frage.

 

- Zur Jahreswende 2006/2007 entdeckten in Gmünd in Kärnten auf 770 m Seehöhe die Wirtsleute des Restaurants „Alte Burg“, Luk und Ulla STRASSER, im Gastraum plötzlich ein großes Insekt, das eher unbeholfen („taumelig“) herumflog und schließlich zu genaueren Betrachtung eingefangen, fotografiert und schließlich in einem unbeheizten Areal der Alten Burg wieder freigelassen wurde (siehe Abb. 10 bis 11).

 

 

Abb. 10: Die Holzbiene von Gmünd: Foto: © Monika MEURER

 

 

Abb. 11: Der Fundort - die „Alte Burg“ von Gmünd in Kärnten. Foto: W. EGGER

 

- Der bereits dritte Fund einer Holzbiene in Spittal an der Drau ist Herrn Klaus OTT aus Neu-Feffernitz zu verdanken. Er sah am 24.10.2019 auf der Baustelle des Spittaler Rathausmarktes (561 m Seehöhe) eine lebende Holzbiene und fotografierte das seltene Insekt (siehe Abb. 12 bis 13). Nach Mitteilung von Herrn OTT war das Exemplar deutlich über 2 cm groß. Somit kommt nur Xylocopa violacea oder Xylocopa valga in Frage.

 

 

Abb. 12 und 13: Diese Holzbiene hat am 24.10.2019 die Baustelle des Spittaler Rathausmarktes besucht.

Beide Fotos: © Klaus OTT

 

Sollten auch Sie im Bezirk Spittal/Drau eine Holzbiene beobachtet haben 

oder künftig beobachten, dann würde es mich freuen, wenn Sie mir den

Fund mit Datum, Ortsangabe und Foto melden würden!

 

 

 

Foto: W. EGGER

 

 

Dank:

Folgenden Personen möchte ich für ihre Hinweise, Fundmeldungen und überlassenen Fotos sehr herzlich danken:

Herrn Emil SCHEIFLINGER, Oberkolbnitz. Er übermittelte mir sein Belegfoto und erteile die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Herrn Stefan PETUTSCHNIG, Hühnersberg. Von ihm erhielt ich ein totes Belegexemplar aus Spittal und er leitete auch die Fotos und Fundangaben seines Arbeitskollegen von einer weiteren Sichtung in Spittal an mich weiter.

Herrn Luk und Frau Ulla STRASSER, Gmünd sowie Frau Monika MEURER, Hennef (Sieg), Deutschland. Von ihnen erhielt ich Informationen bzw. das Belegfoto zur Gmünder Holzbiene.

Frau Elisabeth OBERHUBER, Mühldorf. Sie beobachtete eine Holzbiene beim „Nektarraub“ und übermittelte mir die Funddaten samt Fotos.

Herrn Klaus OTT, Neu-Feffernitz. Von ihm stammen die Fundangaben und Bilder des jüngsten Spittaler Nachweises.

Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Univ.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang SCHEDL, Innsbruck. Er hat mit Ausnahme des Oberkolbnitzer Exemplars bei allen anderen genannten Holzbienen aus dem Bezirk Spittal/Drau die Bestimmung vorgenommen.

 

 

Nachtrag vom 25.01.2020

 

Noch ein Holzbienennachweis im Bezirk Spittal?

 Ist auf meinem Foto vom 02.06.2005 (siehe Abb. 2) auch eine Holzbiene zu sehen?

 

Nach Veröffentlichung des Artikels teilte mir Herr Univ.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang SCHEDL schriftlich mit, dass es sich bei der „schwarz gefärbten Wildbiene aus Penk“ (siehe Abb. 2) ebenfalls um eine Xylocopa-Art handeln könnte: „… der Sammelapparat mit den weißen Pollenhöschen und auch Kopf und Antennen würden stimmen.“

Der Fundort befindet sich auf einem nach Südwesten geneigten Hang ca. 800 m nordwestlich von Penk, Gemeinde Reißeck (siehe Abb. 14). Auf Abb. 2 ist die Wildbiene wahrscheinlich beim Besuch einer „Gewöhnlichen Ochsenzunge“ (Anchusa officinalis) zu sehen - siehe Abb. 15. Zum Zeitpunkt der Sichtung um 13:00 Uhr war es bewölkt. Ich kann mich – abgesehen von der schwarzen Färbung – an keine Besonderheiten des Tieres erinnern (siehe Abb. 16 bis 17). Eine ungewöhnliche Größe wäre mir aufgefallen und hätte ich wohl in Erinnerung behalten. Sofern sich bestätigen sollte, dass es eine Holzbiene ist, tippe ich auf die „Kleine Holzbiene“ (Xylocopa iris) mit ca. 15 mm Körperlänge. Die ähnlich aussehende und etwa gleich große „Schwarze Mörtelbiene“ (Megachile parietina) kommt nicht in Frage, weil sie eine „Bauchsammlerin“ ist. Das heißt, dass Blütenpollen von ihr mit einer Bauchbürste aufgenommen werden.

 

Abb. 14: Am Fundort der „schwarzen Wildbiene“ bei Penk konnten u.a. auch schon die Steppen-Sattelschrecke (Ephippiger ephippiger) und die Schwalbenwurz-Ritterwanze (Tropidothorax leucopterus) nachgewiesen werden. Foto: W. EGGER

 

Abb. 15: Auf einer solchen Blütenpflanze – wahrscheinlich der „Gewöhnlichen Ochsenzunge“ – konnte ich die „schwarze Wildbiene“ beobachten. Foto: W. EGGER

 

Abb. 16 und 17: Diese beiden Fotos der „schwarzen Wildbiene“ sind leider unscharf. Vielleicht können sie trotzdem zur Bestimmung etwas beitragen? Fotos: W. EGGER

Abschließend noch ein Blick nach Osttirol: In den „Osttiroler Heimatblättern“ (39. Jahrgang, Nr. 1, 1971) berichtet Herr Mag. Dr. Alois KOFLER im Artikel „Zum Vorkommen von Bergzikade und Holzbiene“ über vereinzelte Sichtungen/Belege von Holzbienen in Osttirol. Ob dort seither weitere Nachweise gelungen sind, ist mir nicht bekannt.

 

Nachtrag vom 25.03.2020
 

Zwei weitere Funde von Holzbienen in Spittal an der Drau

 

Am 05.03.2020 übermittelte mir Herr Klaus OTT aus Neu-Feffernitz das Foto einer toten Holzbiene (siehe Abb. 18) und übergab mir das Belegexemplar am 09.03.2020. Herr OTT fand das Tier im Dachboden eines im Umbau befindlichen Gebäudes beim Rathausmarkt in Spittal/Drau (561 m Seehöhe). Die wegen der Bauarbeiten etwas mit Staub bedeckte Holzbiene (siehe Abb. 19 bis 20) könnte dort womöglich schon seit dem Vorjahr gelegen sein? Zum Glück war einer der Fühler des Tieres noch vollständig erhalten. Laut Bestimmungsliteratur („Fühlerende gebogen; 5.-9. Fühlerglied nur unterseits, 10.-11. ganz gelblich“) sollte es sich daher um ein Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (Xylocopa violacea) handeln (siehe Abb. 21 bis 22). Die Körperlänge beträgt 21,5 mm (siehe Abb. 23).

 

Abb. 18: Das am 05.03.2020 aufgenommene Belegfoto der toten Holzbiene. Foto: © Klaus OTT

 

 

Abb. 19 bis 20: Rücken- und Bauchansicht des Tieres. Beide Fotos: W. EGGER

 


Abb. 21 bis 22: Färbung und Form des Fühlers weisen auf ein Männchen von „Xylocopa violacea“ hin. Beide Fotos: W. EGGER

 

 

Abb. 23: Das Tier hat eine Körperlänge von 21,5 mm. Foto: W. EGGER

 

 

Am 12.03.2020 erhielt ich neuerlich eine Nachricht von Herrn Klaus OTT. Diesmal war es ein Handyvideo, das eine lebende Holzbiene zeigte (siehe Abb. 24). Herr Ott filmte sie im Dachboden des schon genannten Gebäudes beim Rathausmarkt in Spittal/Drau (siehe Abb. 25). Eine Artbestimmung war mir mittels des Videos leider nicht möglich. Das Tier wurde gleich nach der Aufnahme freigelassen.

 

Abb. 24: Ein „Videoschnappschuss“ zeigt die Holzbiene kurz vor ihrer Freilassung. Videofoto: © Klaus OTT

 

Abb. 25: Am Foto sind drei der vom Neu- bzw. Umbau betroffenen Gebäude beim Spittaler Rathausmarkt zu sehen. Vom Neubau (Bildmitte im Hintergrund) stammt die Beobachtung der lebenden Holzbiene vom 24.10.2019. Im Dachboden des Altbaus (linke Bildhälfte) gelangen die Nachweise vom 05. und 12. März 2020. Foto: W. EGGER

 

Damit liegt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Nachweise von Holzbienen im Bezirk Spittal/Drau bereits bei acht bzw. neun Exemplaren!

 

Für die Übermittlung der Funddaten samt Foto und Video darf ich mich bei Herrn Klaus OTT abermals ganz herzlich bedanken!

 

 

Nachtrag vom 15.08.2020

 

Holzbienennachweis in Obermillstatt

 

Am 05.08.2020 erhielt ich von Herrn Bernhard HUBER aus Obermillstatt mehrere Aufnahmen einer Holzbiene. Herr HUBER hat das Tier am 04.08.2020 in seinem Kräutergarten auf Muskatellersalbei (Salvia sclarea) fotografiert (siehe Abb. 26 u. 27). Schon zuvor konnte dort sein Vater, Herr Franz HUBER, dieses seltene Insekt über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen beobachten. Täglich waren bis zu drei Holzbienen gleichzeitig beim Blütenbesuch zu erblicken. Die bislang letzte Sichtung gelang am 13.08.2020.

 


Abb. 26 u. 27: Die Holzbiene beim Blütenbesuch im Kräutergarten. Fotos:
© Bernhard HUBER

 

Die Fundstelle befindet sich im Ortsbereich von Obermillstatt auf 853 Meter Seehöhe. Soweit mir bekannt, ist dies somit der bisher höchstgelegene Fundort von Holzbienen in Kärnten.

 

Die Holzbiene hatte der Beschreibung nach etwa die Größe einer Hornisse. Es kommt daher wohl nur die „Schwarzfühler-Holzbiene“ (Xylocopa valga) oder die „Blauschwarze Holzbiene“ (Xylocopa violacea) in Frage. Mit dieser Beobachtung wird die Anzahl der Funde im Bezirk Spittal/Drau übrigens zweistellig!

 

Dank:

Ich darf mich für die Fundmeldung sowie für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Fotos bei Herrn Bernhard HUBER, Obermillstatt, 9872 Millstatt am See, recht herzlich bedanken!

  

Verfasser: Walter EGGER, Hühnersberg 12/3, 9811 Lendorf; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!